repertoire theater – 2009

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2009

Wie viel mensch…? (Mathias Wienecke)

eine Produktion von Mystery Message Gotha

Premiere am 4. November 2009, Rathaus Gotha

Filmausschnitte…

„Wie viel mensch…?“ betrachtet Gedanken und Briefe eines Protagonisten, der im Jahr 1989 festhält, was ihn bewegt. Dabei spielen persönliche Schicksale und politische Ereignisse weltweit genau so eine Rolle, wie die ganz konkreten Ereignisse in Gotha, aber ohne dabei historischer Bericht zu werden. Doch auch wenn man selbst keinen direkten Bezug zu Gotha hat, macht das Stück deutlich, wie manch einer, der sich mit der DDR schwer tat, im Herbst 89 träumte und hoffte von einem Land, in dem Mitbestimmung und Freiheit gelebt werden kann.

Mathias Wienecke hat vielerlei autobiografische Momente eingefangen, zusammen mit dem Schauspieler Martin Bertram wurde dieses Stück sowohl für diejenigen auf die Bühne gestellt, die sich erinnern wollen, und die diese Zeit als individuell erlebte Geschichte betrachten, als auch für jene die eine Vielzahl an Fragen zum 89er Jahr haben.

Bildergalerie der Voraufführung im Glashaus Gotha-Siebleben

Bildergalerie unserer Tournee

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Warten auf Godot (Samuel Beckett)

eine Produktion des Greizer Theaterherbstes

Premiere am 16. September 2009, Aubachtalkirche, Greiz

Filmausschnitte…

Samuel Beckett WaG 04verfasste „Warten auf Godot“ Ende der 1940er, verwirrte und begeisterte sein Publikum mit seiner Uraufführung im Jahre 1953 in Paris durch eine ganze Reihe von Absonderlichkeiten, die dieses Stück ausmachen. Es lässt sich weder in Raum und noch genau in eine Zeitkon­tiniutät einsortieren, es lässt sich kaum an klassische dramatur­gische Regeln anlegen. Strukturell betrachtet zeichnet sich das Stück durch zwei Akte aus, die sich gegeneinander spiegeln. Zudem ist im Stück nicht klar, wer Godot ist. Der bedeutsame Rest wird Symbol. In dieser Inszenierung wird nicht gewartet. [mehr…]

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Der Kaufmann von Venedig (William Shakespeare)

eine Produktion des neuen schauspiel erfurt

Premiere am 10. 07.2009, Barfüßerruine, Erfurt

Die Spieler:Modell Kaufmann
Antonio / Marokko – Reinhard Friedrich
Shylock / Arragon – Karl-Heinz Krause
Bassanio / Tubal – Johannes Geißer
Portia / Solanio – Ute Wieckhorst
Nerissa / Lancelot – Rike Joeinig
Gratiano – Steffen Wilhelm
Jessica / Doge / Alter Gobbo – Elisabeth Sutterlüty
Lorenzo / Musiker – Thomas Prestin

Ausstattung: Christopher Melching
Dramaturgie: Ingeborg Wolf, Bert Rupprecht (auch Co-Regie)
Sounddesign: Matthias Neumann

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Um seinem Freund beim Hochzeits-Hazard
finanziell auf die Beine zu helfen,
lässt sich Venedigs Kaufmann Antonio
bei einem Geldverleiher
auf einen ‚lustigen’ Vertrag ein.
Der Kredithai ist etwas Banane…
geht es doch um Fleisch
– von Antonio!

[mehr…] auf der Website „neues Schauspiel erfurt“ unter >“Archiv“ / >“Sommertheater“

 

Die Nashörner (Eugéne Ionesco)

eine Produktion der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt

Premiere am 26. Juli 2009, Martinshof, Rothenburg

Filmausschnitte…

Die Spieler: Theaterpädagogen der STW Erfurt

Gesamtleitung: Sabine & Hans Kappelt

Nashörner

In diesem Theaterstück beschreibt der rumänisch-französische Dramatiker Ionesco die Verwandlung einer gesamten Stadt in Nashörner. Dieser Prozess wird anfangs nur von einigen wenigen wahrgenommen. Letztlich jedoch erfasst er alle, mit Ausnahme des Protagonisten. Weder Warnungen noch Hinweise der Hauptfiguren können diesen Vorgang aufhalten, da ihnen nicht geglaubt wird. Jede Verwandlung ist dabei Zeichen der Entmenschlichung und des Verlustes der Individualität der Figuren.
Ionesco hat die Frage der Verantwortung des Menschen sowohl für seinen Mitmenschen, als auch für seine eigenen Taten in den Mittel punkt gesetzt. Es geht um den Widerspruch zwischen vollkommener Gleichschaltung und dem Versuch, sein eigenes Leben zu leben, es geht um die Wahl den leichteren Weg zu gehen und sich anzuschließen oder seinen Idealen treu zu bleiben.

[mehr… auf dem Rhinoblog]

 

Der Nackte Wahnsinn (Frayn)

eine Produktion des Theaters „Die Schotte“ Erfurt

Premiere am 8. Mai 2009 Theater „Die Schotte“, Erfurt

Filmausschnitte…

Der Nackte Wahnsinn_FredChaos pur: Die Truppe eines Tourneetheaters steht mit der Farce „Nackte Tatsachen“ unmittelbar vor der Premiere und nichts klappt. Kein Wunder, dass allmählich nicht nur die Nerven von Regisseur Lloyd Dallas (Steffen Wilhelm) blank liegen, wenn Dotty (Sabine Wilberg) zum x-ten Mal ihr Requisit vergisst, Sel (Sandy Hänsel) vom Alkoholkonsum abgehalten werden muss und Brooke (Alexandra Stein) schon wieder ihre Kontaktlinse verloren hat.
Und dabei hätten alle mit dem turbulenten Bühnenspaß, den sie proben, mehr als genug zu tun: Haushälterin Mrs. Clackett will es sich im Haus ihres Arbeitgebers vor dem Fernseher gemütlich machen, als Makler Roger Tramplemain (Constantin Hühn) auftaucht, der es sich mit seiner Geliebten Vicki im Bett gemütlich machen will. Kaum hat Mrs. Clackett dieses Problem gelöst, kreuzen die Hausbesitzer Mr. und Mrs. Brent (Frida Küstner & Benno Günther) auf, die eigentlich, auf der Flucht vor der Steuerfahndung, in Spanien sein sollten …
Vergessene Texte, verpasste Auftritte, klemmende Kulissentüren: Wer schon immer wissen wollte, was auf und hinter der Bühne vor und während einer Premiere los ist, kommt bei dieser rasanten Komödie garantiert auf seine Kosten.

Regie: C. W. Olafson / Steffen Wilhelm
Ausstattung: Karina Hellwig
Bühne: Architekt Maik Heyer, Helmut Blechschmidt, sowie die begnadeten Techniker der Schotte
Sounddesign: Matthias Neumann

[mehr…] ! Website „Schotte“ unter >“Repertoire“ / >“Der Nackte Wahnsinn“

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