repertoire theater II – bis 2008

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Produktionen bis 2008 (1.Teil)

 

Titus (Jan Sobrie)

eine Produktion des art der stadt Gotha

Premiere am 20.März 2008, im Perthessaal Gotha

Filmausschnitte…

Titus Multekutte wäre gern nach dem römischen Feldherren und Imperator Titus benannt worden, doch seinen Namen erhielt er nach dem Lieblingsschweins seines Vaters.
Ja, Titus Multekutte ist Sohn eines einsilbigen Fleischers; Nein, Titus Multekutte mag kein Fleisch, nur Fisch. Titus Multekutte schreibt an Wände. Und da ist Tina, deren T ́s, I ́s, N ́s und A ́s tausendmal von den Zimmerwänden leuchten, denn Tina ist ein Wunder.
Doch nun steht Titus am Rande eines Daches. Von hier aus beginnt eine gefühlvolle Reise durch Titus Multekuttes Erinnerungen – sein überforderter Vater in der Fleischerei; die verstorbene Mutter beim 10000 m – Schwimmen um ihr Leben (Schmetterling!); seine psychologische Betreuungsfarce mit Dr. Tiefenthal und allen Losern der Schule; sowie die sehnsuchtsvolle Geschichte um seine Omi, die zur Projektionsfläche für alle Wünsche und Visionen wird.

„Wenn Titus erzählt, dass sein Vater die Stille nicht erträgt und für eine unendlich lange Pause das Publikum anschaut, ist das einer der stärksten Momente im Stück. Christian Baumbach ist ein echter Glücksfall für Gotha …“ Thüringer Allgemeine

Titus – Christian Baumbach

Ausstattung    – Franziska Schnauß
Sounddesign    – Matthias Neumann
Regieassistenz – Anna Hammer
Licht                  – Oliver Friedmann
Video                 – C.W.Olafson

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Abendstunde im Spätherbst (Friedrich Dürrenmatt)

eine Produktion des Theaters „die Schotte“ Erfurt

Premiere am 20. Juni 2008

Filmausschnitte…

Wir befinden uns auf einer exklusiven Lesung der Literaturnobelpreisträgerin Maxime Friederike Korbes. Ein Besucher stört durch sein nervöses Umherlaufen die Veranstaltung und offenbart, dass er die Autorin seit 10 Jahren beschattet.
Er behauptet, das Ungewöhnliche der von ihr beschriebenen Morde seien die extravaganten Motive und das rätselhafte Entkommen der Mörder – in allen 22 Romanen. Und er will herausgefunden haben, dass es sich dabei nicht um Romanphantasien handeln kann, sondern um tatsächlich geschehene Morde, allesamt verübt von der Autorin.
Das Spiel um Wissen und Wissenslücken, um Offenbarungen und Geständnisse wird zum psychologischen Ränkespiel, bis dem Besucher sein gravierender Fehler vor Augen geführt wird, nämlich: dass alle Welt längst weiß, dass die Korbes tatsächlich mordet, weil sie nur beschreiben kann, was sie auch selber erlebt hat. Sie sei gar nicht in der Lage, eigene Geschichten zu erfinden. Und ihr Publikum wartet bereits begierig auf das nächste Opfer – pardon – das nächste Buch.

Maxim Korbes: Juliane Kolata
Fürchtegott Hofer: Matthias Kohl
Laudatorin Fuchter: Frida Küstner
Ariane Schneider: Anna Wanitschke

Ausstattung: Christopher Melching
Sounddesign: Matthias Neumann
Regieassistenz: Christian Frank

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Pappeln über Tannen (C.W.Olafson)

eine Produktion des Tanztheater Erfurt

Premiere am 27. November 2007

Filmausschnitte…

In der Mischung von Tanz, Schauspiel, Pantomime, Clownerie und Bewegung durchforschen die Akteure Situationen und Empfindungen rund um das scheinbar „heilige“, von Erwartungshaltungen und Kaufreizen gefärbte Fest. Sie sondieren Irritationen und Verwandlungen und fordern zur Frage nach dem „wo bleibt eigentlich Weihnachten in uns?“ heraus.

Tänzerinnen und Tänzer:

Ester Ambrosino
Jelena Albrecht
Marcel Schwichtenberg
Manuell Escolar

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Das gewöhnliche Wunder (Jewgeni Schwarz)

eine Produktion der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt

Premiere am 27.Juli 2008

Filmausschnitte…

Das Ensemble des Kinder- und Jugendpfarramtes der EKM und der Spiel- und Theaterwerkstatt geht mit dem wohl schönsten und zugleich gesellschaftskritischen Stück von Jewgeni Schwarz auf Tournee durch Sachsen und Thüringen.

Ein übermütiger Zauberer hat einen Bären in einen jungen Mann verwandelt, und der wird wieder zum Tier, wenn ihn jemals ein Mädchen küsst. Da erblüht seine Liebe zur Prinzessin, die nicht versteht, warum der Bär – Mensch flieht. Auf ihrer dramatischen Jagd vor- und umeinander taucht ein altes Ehepaar auf, das sich liebt wie am ersten Tag.
Zwei Menschen finden sich, die seit Jahrzehnten aufeinander warteten, und der Bär bleibt schließlich ein Mensch trotz Kuss.Wunder über Wunder. Eins der schönsten Liebesmärchen für Kinder und Erwachsene.

Spieler: das Ensemble der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt

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VerRat mir Meer (C.W.Olafson & mysterymessage)

eine Produktion von mystery message Gotha

Premiere im September 2007

Filmausschnitte…

Eine Farce über Gerüchte, menschliche Abgründe und Meinungsmache Mia M., Clodo S., Lissi K. und Natascha L. sind vorgeladen. Sie werden an einen eigenartigen Ort gebeten – einge-schlossen und der Willkür eines „Beamten“ ausgesetzt. Dabei ständig unter Beobachtung der Journalistin Sandy R. Ihnen allen wird vorgeworfen, einen Freund namens Arne P. auf dem Gewissen zu haben. Nur wer von ihnen ist der Täter? Es beginnt ein Katz- und Mausspiel von Deutungen und Anschuldigungen, welches die Beschuldigten wechselnd in ein anderes Licht rückt! Sie müssen erleben, wie während ihrer „Gefangenschaft“ Indizien und Gerüchte zum Hirngespinst über ein Verbrechen zusammengesetzt, wie ihre Biografien ausgebreitet und vermischt werden, sich verdrehen und durch die Interpretationslust der anwesenden Justiz und Presse entarten. Und sie reagieren auf ihre individuelle Art und Weise – verwirrt, aggressiv, komisch, tragisch, bissig und rebellisch. Bis die große Seifenblase platzt!

Als Ausgangsbasis für die Bearbeitung des Stoffes von VerRat mir Meer dient die Thematik „Verletzlich-sein & Verletzbarkeiten“ im Leben junger Menschen in unserer Gesellschaft und in unserem Land. Dabei wurde das Stück u.a. inspiriert durch Bölls „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ und Sartres „Geschlossene Gesellschaft“, durch Klaus Lages „Du hast n Freund in mir“ und dem „Nowhere Man“ der Beatles.

Spieler: Ensemble von mystery message Gotha

weitere Infos auf www.mystery-message.de

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