repertoire theater III 2004 – 2008

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Produktionen bis 2008 (2.Teil)

Schmitti & Tulpe (Peter Hathazy)

(Originaltitel: Kein Feuer ohne Kohle)

eine Produktion des Stellwerk Theaters Weimar

Premiere am 19.November 2004

Schmitti und Tulpe, die zusammen in einer kleinen Bude hausen, kämpfen mit der Frustration einer von Perspektivlosigkeit gezeichneten jungen Generation um die Erfüllung ihrer Zukunftswünsche. Wer auf der Suche nach seinem eigenen, individuellen Ausweg ist, der kann sich mit Schmitti und Tulpe auf die schillernde Reise in das Reich der phantastischen Alltagsausbrüche begeben. Ein herb-lustiger und vor allem inspirierend streitsüchtiger Abend um die Neugestaltung von Schmittis und Tulpes Leben.

Schmitti: Andreas Bischof
Tulpe: Frank Grobe
Sounddesign: Matthias Neumann
Ausstattung: Janet Neumann
Assistenz: Karo Heß

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DRACULA Version 234 (W. Müller, frei nach B.Stoker)

eine Produktion der Spiel- & Theaterwerkstatt Erfurt

Premiere am 26. Juli 2006

Filmausschnitte…

Der geschichtliche Hintergrund Draculas liegt nach der Recherche von Bram Stoker bei Vlad Tepec, der „Pfähler“ genannt. Tepec, Sohn von Vlad Dracul, war Fürst der Walachei und von Siebenbürgen. Wegen seiner Grausamkeit wurde er von Feinden gefürchtet; so soll er Zehntausende seiner Feinde gepfählt haben. Er starb 1476. Mit der 234. Version von Dracula entstand ein etwas anderes Stück, von Beginn an voller schrägem Humor, absurder Dialoge und rasanter Handlung. Hoffnungslos überzogen, voller Spielfreude und wirklich lustig, bestimmen die Akteure das Geschehen. Trotzdem es sich hier um eine Komödie handelt, ist den Akteuren kein Witz zu blöd um ihn nicht mit großer Ernsthaftigkeit auf die Bühne zu bringen. Die Story: Nachdem Graf Dracula in dem Engländer Renfield einen neuen Assistenten gefunden hat, verlässt er Transsylvanien und reist nach London.Während Renfield als Kurgast darauf in der Nervenklinik von Dr. Seward landet, versucht Dracula, seinen Durst bei Sewards Tochter Mina und deren Freundin Lucy zu stillen. Doch der Blutsauger hat nicht mit der Hartnäckigkeit der ausgewiesenen Vampirjägerin van Helsing gerechnet. Die gewiefte Professorin versteht es, Dracula einen äußerst fatalen Stolperstein zu stellen.

Spieler: Ensemble der Spiel- & Theaterwerkstatt Erfurt

Gesamtleitung: Sabine und Hans Kappelt

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Kalle Blomquist (Astrid Lindgren)

eine Produktion des Stellwerk Theaters Weimar

Premiere am 20. Juni 2005

Der 12jährige Junge Kalle Blomquist träumt von einem aufregenden Leben als meisterhafter Detektiv. Da kommt es nur gelegen, wenn neue Gäste in seiner schwedischen Heimatstadt Kleinköping auftauchen, denen er ohne zu zögern ein Gaunerdasein unterstellen kann.
Ein Stück darüber, was es alles braucht, um Verbrecher zu finden, zu entlarven, zu jagen und vielleicht noch hinter Gitter zu bringen.

mit Louis Freier (Jonte), Helene Polt (Benka), Tim Rehb (Sixten), Susan Erbes (Mia), Clara Liepsch (Eva-Lotta), Georg Schollän (Kalle), Max Schäfer (Anders), Sebastian Wiesner (Björk), Martin Bertram (Einar), Christian Hofmann (Ivar) und Christian Menz(Tore)

Zirkus: Sebastian Wiesner

Bühnenbild: Janet Paumier Gianza und René Matern

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Das Haus in Montevideo (Curt Goetz)

eine Produktion der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt

Premiere am 26.Juli 2007

Professor Traugott Nägler führt seine Familie mit straffem Regiment. Der Lehrer toter Sprachenist ein schrulliger Moralapostel, der es bisweilen mit der Sittsamkeit übertreibt.Daher war er auch federführend beteiligt, als seine Schwester mit 17 Lenzen davon gejagt wurde, weil sie ein uneheliches Kind erwartete. Nun, da die Schwester verstorben ist, winkt seiner ältesten Tochter Atlanta ein saftiges Erbe. Um dies anzutreten, muss man sich nach Montevideo begeben; dorthin, wo die tote Tante ihren Reichtum anhäufte. Gesagt, getan: Der Professor, der Pfarrer, Atlanta und deren Verlobter Herbert treten die große Überfahrt an.
Ein köstliches moralistisches Stück, frei nach Curt Goetz, vorgetragen von Marianne Nägler, der Frau des Professors, die trotz ihrer 12 Kinder doch noch die Zeit findet, in der Tanzgruppe „Eins Zwei Seitwärts“ ihren Körper zu formen.

Spieler: das Ensemble der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt

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Pique Dame (Alexander Puschkin)

eine Produktion des Theaters die Schotte Erfurt
Textbearbeitung der Novelle durch Steffen Wilhelm & C.W.Olafson

Premiere 8. Dezember 2006

Die Geschichte um die Spiel, Neid, Gier und Liebe wird simultan an vier Tischen von insgesamt 28 Schauspielern und Spielleitern präsentiert – gleich den Farben des französischen Blatts Kreuz, Pique, Herz und Karo.

Spieler: Ensemble des Theaters die Schotte

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3 Wünsche frei (Goldstein/Schulze/Schulze)

eine Produktion der Yamaha Musikschule Erfurt

Premiere 1. Mai 1007

Regie: C.W.Olafson & Reinhard Friedrich
Musikalische Leitung: Wolfgang Sack
Choreografie: Ester Ambrosino
Gesamtleitung: Verena Fränzel

Filmausschnitte…

weitere Infos und Bilder unter: www.fränzel-Musikschule.de

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Wir befinden uns auf einer exklusiven Lesung der Literatu

rnobelpreisträgerin Maxime Friederike Korbes. Ein Besucher stört durch sein nervöses Umherlaufen die Veranstaltung und offenbart, dass er die Autorin seit 10 Jahren beschattet.

Er behauptet, das Ungewöhnliche der von ihr beschriebenen Morde seien die extravaganten Motive und das rätselhafte Entkommen der Mörder – in allen 22 Romanen. Und er will herausgefunden haben, dass es sich dabei nicht um Romanphantasien handeln kann, sondern um tatsächlich geschehene Morde, allesamt verübt von der Autorin.

Das Spiel um Wissen und Wissenslücken, um Offenbarungen und Geständnisse wird zum psychologischen Ränkespiel, bis dem Besucher sein gravierender Fehler vor Augen geführt wird, nämlich: dass alle Welt längst weiß, dass die Korbes tatsächlich mordet, weil sie nur beschreiben kann, was sie auch selber erlebt hat. Sie sei gar nicht in der Lage, eigene Geschichten zu erfinden. Und ihr Publikum wartet bereits begierig auf das nächste Opfer – pardon – das nächste Buch.