Auf neuen Wegen – Eröffnung der Interkulturellen Woche Thüringen 2018

Zur Eröffnung der Interkulturellen Woche 2018 am 21.9. im Stadtgarten Erfurt inszeniert C.W.Olafson zur Zeit das Theaterstück „MOVE & WAIT“ mit 10 Spielern, sowie der Band BbOriOn mit Saz-Musiker Essa Abed. Mit diesem Projekt initierte das BIMF im TMMJV ein ganz neues Format dieser Veranstaltung nach dem großen Erfolg neuer künstlerischer Wege für die Eröffnung im Vorjahr.

Der Veranstalter ist das Büro der Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge – Mirjam Kruppa – im Thüringer Ministerium für Continue…

[fann] to see: „Krieg & Frieden“

 

 

Entstanden ist diese Werkstatt-Inszenierung (Juni 2017, Regie und Kursleitung: C.W.O.) aus dem Theaterkurs für geflüchtete Menschen in der Schotte, gefördert durch die Bürgerstiftung Erfurt. In ihrem Theaterstück „Krieg und Frieden“ kombinieren die Spieler Momente aus ihrer Lebenswirklichkeit mit den Mitteln des Theaterspiels. Continue…

Phantom (ein Spiel) & Mrozeks „Emigranten“

PHANTOM -ein Spiel- (ab März 2017 im Theater „Die Schotte“ – nominiert und eingeladen zum Festival „Treff junges Theater Thüringen 2017“) beschreibt eine migrationsbiografische Konstruktion der südosteuropäischen Emigrantin Blanca, beispielgebend für das Phänomen der halblegalen Arbeitsmigration im deutschen Sprachraum. Das Inszenierungsprojekt startete im Frühjahr 2016 und hat am 24.3.17 seine Premiere Continue…

Theaterarbeit „Spiel und Sprache“ mit Geflüchteten

Ansätze zum Kooperationsprojekt mit der Schotte und der Bürgerstiftung Erfurt

Der Theaterkurs „Spiel und Sprache“ für geflüchtete Kinder & Jugendliche wurde Anfang 2016 als Kooperationsprojekt der Bürgerstiftung Erfurt mit dem Kinder- und Jugendtheater „Die Schotte“ ins Leben gerufen. Ziel des Projekts bestand in der langfristigen Integration von jungen Menschen mit Fluchthintergrund in die soziale und kulturelle Atmosphäre der Schotte, sowie die integrationsbezogene Förderung von sozialen, künstlerisch ausdrucksbezogenen & sprachlichen Befähigungen der Teilnehmer durch Regelmäßigkeit und Vertiefung von spiel- und theaterpädagogischen Übungen und Trainings, um sich fortführend über Übungen des Darstellenden Spiels (Sensibilisierungs-, Konzentrations-, Bewegungs-, Vertrauens-, Beobachtungs-, Raum- und Sprechtrainings) mit den Voraussetzungen des Theaterspiels vertraut zu machen.

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80 Tage in 80 Minuten Spielzeit

Januar 2016: Die Inszenierung „Reise um die Erde in 80 Tage“ mit den (damals vor 13 Monaten im Dezember 2014) jüngsten Spielern der Schotte entpuppt sich aktuell als besucherstarke Produktion im Kinder- und Jugendtheater „Die Schotte“. So einiges in diesem Stück ist „very britisch“: die erzählerische Haltung der 22 Figuren, das universelle Bühnenbild (Coco Ruch); &  das eigens entworfene Revue-Prinzips als Spielart des Stücks. Bemerkenswert: das Instrumentarium für die musikalischen Etappen kommt aus der Feder der Spieler, live und selbst entwickelt.
 

Reise um die Erde 17

 
Zur Handlung (ohne allzuviel zu verraten, denn Spoiler gibt es sogar in der Inszenierung) : Die Clubmitglieder des Reformclubs Continue…

repertoire theater – 2012

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Zirzina Fortuna

Produktion der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt

Premiere 06.08.2012

„Zirzina Fortuna“
…was ist, wenn man plötzlich an einer Glückshaltestelle steht; wenn man feststellt, dass man nicht allein wartet, sich Sehnsucht breit macht und man erfährt, dass sich eine Ameise namens Zirzina in eine
Birke verliebt hat?
…was hat das mit Glück zu tun?
…wie reagieren die Wartenden, was geben sie von sich preis?
Das Theaterstück „Zirzina Fortuna“, eine romantischen Fantasie nach Käthe Heidineck wird sich dem Thema Glück widmen. „Was ist, wenn man plötzlich an einer Glückshaltestelle steht, wenn man feststellt, dass man nicht alleine wartet, sich Sehnsucht breit macht und man erfährt, dass sich eine Ameise in eine Birke verliebt hat?“ Konkret von dieser Liebe und all den Dingen, die diese Ameise dabei erlebt handelt dieses Stück. Die Geschichte spielt im Wald, es treten Käuze, Moosfrauen, Engerlinge, Zecken und Fledermäuse auf. Es ist eine sehr romanti­sche, bunte Inszenierung mit Musik, Tanz und schönem Licht..

 

 

Zirzina Fortuna 2012

 


 

Schiller – du bist dran.

eine postdramatische Collage zu Schillers Spielbegriff

Produktion des Stellwerk Theaters Weimar

Reboot-Premiere 15.3.2012
„Denn, um es endlich auf einmal herauszusagen, der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
Friedrich Schiller bezeichnet in seinen Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795 – 11. bis 16. Brief) den „Spieltrieb“ als „lebende Gestalt“ im ästhetischen „Spiel“, das triebbefriedigende „Glückseligkeit“ und moralische „Vollkommenheit“ miteinander vereint.
In der postdramatischen Collage Schiller – du bist dran wird vor allem die Frage „Was verspricht uns das Spielen“ in vielen „verspielten“ Formen fokussiert? Drei Schauspieler gehen dabei in hochenergetische und spannende Szenen auf die emotional aufregendsten Spielmomente und -arten ein. Reale Spielbiografien aus Alltag und Berufsleben werden zu sinnlichen Haltepunkten im turbulenten Geschehen auf der Bühne.
„Schiller – Du bist dran“ – eine inspirierende Betrachtung des kulturellen Umgangs mit Spiel und dem steten, nicht abreißenden Wunsch jedes spielenden Menschen nach Katharsis, Vertiefung, Freiheit, Gegenwärtigkeit und Unendlichkeit in der Entdeckung des Eigenen.

 

 

repertoire theater – 2010/2011


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Produktionen 2011

LUXUS – Große Nummer Freiheit

eine Produktion des Tanztheaters Erfurt e.V.
in Kooperation mit dem Erfurter Gebärdenchor

Premiere am 20.5.2011 im Stadtgarten Erfurt

Im Tanztheaterstück LUXUS – Große Nummer Freiheit verschmelzen die Formen Tanz, Schauspiel und erstmals die „singenden Gebärden“ des Erfurter Gebärdenchores einer neuen und einzigartigen ästhetischen Kunstform. Unterhaltsam, grotesk und mitunter amüsant dreht sich in „LUXUS“ alles um das Thema Freiheit.

Provokant und frech wirft  „LUXUS“ in diesem künstlerischen Spannungsfeld vor allem Fragen auf: Unsere scheinbar heile, demokratische Welt hat uns den LUXUS der Freiheit beschert – aber nutzen wir diese Freiheit auch? Oder ist dies alles nicht Schein und Trug? Können wir überhaupt mit unserer Freiheit umgehen? Und auf wessen Kosten leben wir sie… Das Publikum wird in der Inszenierung gesellschaftliche Phänomene aus einer anderen Perspektive erleben können, die einmal mehr zum Nachdenken und zur Diskussion anregen können.

Mitwirkende: TänzerInnen des Tanztheaters Erfurt, Mitglieder des Erfurter Gebärdenchors und eine Schauspielerin (Ange Daiss)
Gebärdensprachdolmetscher: Claudia Oelze & Irina Kolbe
Regie: C.W.Olafson
Choreografische Erarbeitung: Daniela Backhaus
Leiterin des Erfurter Gebärdenchors: Katrin Koschollek
Ausstattung: Karina Hellwig
Komposition: Friedhelm Mund
Klanggestaltung: Matthias Neumann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Julia Raasch-Bertram
LUXUS PLAKAT


 
 
 

Produktionen 2010

 

Der grüne Kakadu (Groteske von Arthur Schnitzler)

eine Produktion der Spiel- & Theaterwerkstatt Erfurt
Premiere am 24.7.2010 in Rothenburg an der Neiße

Filmausschnitte…

ausführliche Informationen zum Stück…

ALLES ist Bühne, die Zuschauer befinden sich auf der Bühne. Jeder im Tour-Team spielt mit, sogar die Kinder. Alle Männer spielen Frauen und umgekehrt. Die Zuschauer gelten als Gäste im Grünen Kakadu und agieren mit als Zugehörige zu einer der folgenden drei Gruppen: zum reichen Adel, zu den Revolutionäre, oder zu den Fans von Henri Baston, dem größten Schauspieltalent im Grünen Kakadu. Turbulenzen und Spannung sind somit vorprogrammiert.

Gesamtleitung: Sabine Kappelt
Regie: C.W.Olafson

zur Handlung:

14. Juli 1789: Im„Grünen Kakadu“, einer Spelunke mitten in Paris, wird den Gästen Unterhaltung der besonderen Art geboten: Eine Gruppe Schauspieler schlüpft in die Rollen von Taschendieben, Huren, Brandstiftern und Mördern und erregen so das Publikum auf eine mobide, gruselige Weise. Und von draußen dringen die ersten Rufe der Revolution. Die Situation kippt mit dem Sturm der Bastille durch die unterdrückte Bevölkerung Paris‘.

 

repertoire theater – 2009

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2009

Wie viel mensch…? (Mathias Wienecke)

eine Produktion von Mystery Message Gotha

Premiere am 4. November 2009, Rathaus Gotha

Filmausschnitte…

„Wie viel mensch…?“ betrachtet Gedanken und Briefe eines Protagonisten, der im Jahr 1989 festhält, was ihn bewegt. Dabei spielen persönliche Schicksale und politische Ereignisse weltweit genau so eine Rolle, wie die ganz konkreten Ereignisse in Gotha, aber ohne dabei historischer Bericht zu werden. Doch auch wenn man selbst keinen direkten Bezug zu Gotha hat, macht das Stück deutlich, wie manch einer, der sich mit der DDR schwer tat, im Herbst 89 träumte und hoffte von einem Land, in dem Mitbestimmung und Freiheit gelebt werden kann.

Mathias Wienecke hat vielerlei autobiografische Momente eingefangen, zusammen mit dem Schauspieler Martin Bertram wurde dieses Stück sowohl für diejenigen auf die Bühne gestellt, die sich erinnern wollen, und die diese Zeit als individuell erlebte Geschichte betrachten, als auch für jene die eine Vielzahl an Fragen zum 89er Jahr haben.

Bildergalerie der Voraufführung im Glashaus Gotha-Siebleben

Bildergalerie unserer Tournee

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Warten auf Godot (Samuel Beckett)

eine Produktion des Greizer Theaterherbstes

Premiere am 16. September 2009, Aubachtalkirche, Greiz

Filmausschnitte…

Samuel Beckett WaG 04verfasste „Warten auf Godot“ Ende der 1940er, verwirrte und begeisterte sein Publikum mit seiner Uraufführung im Jahre 1953 in Paris durch eine ganze Reihe von Absonderlichkeiten, die dieses Stück ausmachen. Es lässt sich weder in Raum und noch genau in eine Zeitkon­tiniutät einsortieren, es lässt sich kaum an klassische dramatur­gische Regeln anlegen. Strukturell betrachtet zeichnet sich das Stück durch zwei Akte aus, die sich gegeneinander spiegeln. Zudem ist im Stück nicht klar, wer Godot ist. Der bedeutsame Rest wird Symbol. In dieser Inszenierung wird nicht gewartet. [mehr…]

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Der Kaufmann von Venedig (William Shakespeare)

eine Produktion des neuen schauspiel erfurt

Premiere am 10. 07.2009, Barfüßerruine, Erfurt

Die Spieler:Modell Kaufmann
Antonio / Marokko – Reinhard Friedrich
Shylock / Arragon – Karl-Heinz Krause
Bassanio / Tubal – Johannes Geißer
Portia / Solanio – Ute Wieckhorst
Nerissa / Lancelot – Rike Joeinig
Gratiano – Steffen Wilhelm
Jessica / Doge / Alter Gobbo – Elisabeth Sutterlüty
Lorenzo / Musiker – Thomas Prestin

Ausstattung: Christopher Melching
Dramaturgie: Ingeborg Wolf, Bert Rupprecht (auch Co-Regie)
Sounddesign: Matthias Neumann

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Um seinem Freund beim Hochzeits-Hazard
finanziell auf die Beine zu helfen,
lässt sich Venedigs Kaufmann Antonio
bei einem Geldverleiher
auf einen ‚lustigen’ Vertrag ein.
Der Kredithai ist etwas Banane…
geht es doch um Fleisch
– von Antonio!

[mehr…] auf der Website „neues Schauspiel erfurt“ unter >“Archiv“ / >“Sommertheater“

 

Die Nashörner (Eugéne Ionesco)

eine Produktion der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt

Premiere am 26. Juli 2009, Martinshof, Rothenburg

Filmausschnitte…

Die Spieler: Theaterpädagogen der STW Erfurt

Gesamtleitung: Sabine & Hans Kappelt

Nashörner

In diesem Theaterstück beschreibt der rumänisch-französische Dramatiker Ionesco die Verwandlung einer gesamten Stadt in Nashörner. Dieser Prozess wird anfangs nur von einigen wenigen wahrgenommen. Letztlich jedoch erfasst er alle, mit Ausnahme des Protagonisten. Weder Warnungen noch Hinweise der Hauptfiguren können diesen Vorgang aufhalten, da ihnen nicht geglaubt wird. Jede Verwandlung ist dabei Zeichen der Entmenschlichung und des Verlustes der Individualität der Figuren.
Ionesco hat die Frage der Verantwortung des Menschen sowohl für seinen Mitmenschen, als auch für seine eigenen Taten in den Mittel punkt gesetzt. Es geht um den Widerspruch zwischen vollkommener Gleichschaltung und dem Versuch, sein eigenes Leben zu leben, es geht um die Wahl den leichteren Weg zu gehen und sich anzuschließen oder seinen Idealen treu zu bleiben.

[mehr… auf dem Rhinoblog]

 

Der Nackte Wahnsinn (Frayn)

eine Produktion des Theaters „Die Schotte“ Erfurt

Premiere am 8. Mai 2009 Theater „Die Schotte“, Erfurt

Filmausschnitte…

Der Nackte Wahnsinn_FredChaos pur: Die Truppe eines Tourneetheaters steht mit der Farce „Nackte Tatsachen“ unmittelbar vor der Premiere und nichts klappt. Kein Wunder, dass allmählich nicht nur die Nerven von Regisseur Lloyd Dallas (Steffen Wilhelm) blank liegen, wenn Dotty (Sabine Wilberg) zum x-ten Mal ihr Requisit vergisst, Sel (Sandy Hänsel) vom Alkoholkonsum abgehalten werden muss und Brooke (Alexandra Stein) schon wieder ihre Kontaktlinse verloren hat.
Und dabei hätten alle mit dem turbulenten Bühnenspaß, den sie proben, mehr als genug zu tun: Haushälterin Mrs. Clackett will es sich im Haus ihres Arbeitgebers vor dem Fernseher gemütlich machen, als Makler Roger Tramplemain (Constantin Hühn) auftaucht, der es sich mit seiner Geliebten Vicki im Bett gemütlich machen will. Kaum hat Mrs. Clackett dieses Problem gelöst, kreuzen die Hausbesitzer Mr. und Mrs. Brent (Frida Küstner & Benno Günther) auf, die eigentlich, auf der Flucht vor der Steuerfahndung, in Spanien sein sollten …
Vergessene Texte, verpasste Auftritte, klemmende Kulissentüren: Wer schon immer wissen wollte, was auf und hinter der Bühne vor und während einer Premiere los ist, kommt bei dieser rasanten Komödie garantiert auf seine Kosten.

Regie: C. W. Olafson / Steffen Wilhelm
Ausstattung: Karina Hellwig
Bühne: Architekt Maik Heyer, Helmut Blechschmidt, sowie die begnadeten Techniker der Schotte
Sounddesign: Matthias Neumann

[mehr…] ! Website „Schotte“ unter >“Repertoire“ / >“Der Nackte Wahnsinn“

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repertoire theater II – bis 2008

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Produktionen bis 2008 (1.Teil)

 

Titus (Jan Sobrie)

eine Produktion des art der stadt Gotha

Premiere am 20.März 2008, im Perthessaal Gotha

Filmausschnitte…

Titus Multekutte wäre gern nach dem römischen Feldherren und Imperator Titus benannt worden, doch seinen Namen erhielt er nach dem Lieblingsschweins seines Vaters.
Ja, Titus Multekutte ist Sohn eines einsilbigen Fleischers; Nein, Titus Multekutte mag kein Fleisch, nur Fisch. Titus Multekutte schreibt an Wände. Und da ist Tina, deren T ́s, I ́s, N ́s und A ́s tausendmal von den Zimmerwänden leuchten, denn Tina ist ein Wunder.
Doch nun steht Titus am Rande eines Daches. Von hier aus beginnt eine gefühlvolle Reise durch Titus Multekuttes Erinnerungen – sein überforderter Vater in der Fleischerei; die verstorbene Mutter beim 10000 m – Schwimmen um ihr Leben (Schmetterling!); seine psychologische Betreuungsfarce mit Dr. Tiefenthal und allen Losern der Schule; sowie die sehnsuchtsvolle Geschichte um seine Omi, die zur Projektionsfläche für alle Wünsche und Visionen wird.

„Wenn Titus erzählt, dass sein Vater die Stille nicht erträgt und für eine unendlich lange Pause das Publikum anschaut, ist das einer der stärksten Momente im Stück. Christian Baumbach ist ein echter Glücksfall für Gotha …“ Thüringer Allgemeine

Titus – Christian Baumbach

Ausstattung    – Franziska Schnauß
Sounddesign    – Matthias Neumann
Regieassistenz – Anna Hammer
Licht                  – Oliver Friedmann
Video                 – C.W.Olafson

Bildergalerie

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Abendstunde im Spätherbst (Friedrich Dürrenmatt)

eine Produktion des Theaters „die Schotte“ Erfurt

Premiere am 20. Juni 2008

Filmausschnitte…

Wir befinden uns auf einer exklusiven Lesung der Literaturnobelpreisträgerin Maxime Friederike Korbes. Ein Besucher stört durch sein nervöses Umherlaufen die Veranstaltung und offenbart, dass er die Autorin seit 10 Jahren beschattet.
Er behauptet, das Ungewöhnliche der von ihr beschriebenen Morde seien die extravaganten Motive und das rätselhafte Entkommen der Mörder – in allen 22 Romanen. Und er will herausgefunden haben, dass es sich dabei nicht um Romanphantasien handeln kann, sondern um tatsächlich geschehene Morde, allesamt verübt von der Autorin.
Das Spiel um Wissen und Wissenslücken, um Offenbarungen und Geständnisse wird zum psychologischen Ränkespiel, bis dem Besucher sein gravierender Fehler vor Augen geführt wird, nämlich: dass alle Welt längst weiß, dass die Korbes tatsächlich mordet, weil sie nur beschreiben kann, was sie auch selber erlebt hat. Sie sei gar nicht in der Lage, eigene Geschichten zu erfinden. Und ihr Publikum wartet bereits begierig auf das nächste Opfer – pardon – das nächste Buch.

Maxim Korbes: Juliane Kolata
Fürchtegott Hofer: Matthias Kohl
Laudatorin Fuchter: Frida Küstner
Ariane Schneider: Anna Wanitschke

Ausstattung: Christopher Melching
Sounddesign: Matthias Neumann
Regieassistenz: Christian Frank

Bildergalerie

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Pappeln über Tannen (C.W.Olafson)

eine Produktion des Tanztheater Erfurt

Premiere am 27. November 2007

Filmausschnitte…

In der Mischung von Tanz, Schauspiel, Pantomime, Clownerie und Bewegung durchforschen die Akteure Situationen und Empfindungen rund um das scheinbar „heilige“, von Erwartungshaltungen und Kaufreizen gefärbte Fest. Sie sondieren Irritationen und Verwandlungen und fordern zur Frage nach dem „wo bleibt eigentlich Weihnachten in uns?“ heraus.

Tänzerinnen und Tänzer:

Ester Ambrosino
Jelena Albrecht
Marcel Schwichtenberg
Manuell Escolar

Bildergalerie

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Das gewöhnliche Wunder (Jewgeni Schwarz)

eine Produktion der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt

Premiere am 27.Juli 2008

Filmausschnitte…

Das Ensemble des Kinder- und Jugendpfarramtes der EKM und der Spiel- und Theaterwerkstatt geht mit dem wohl schönsten und zugleich gesellschaftskritischen Stück von Jewgeni Schwarz auf Tournee durch Sachsen und Thüringen.

Ein übermütiger Zauberer hat einen Bären in einen jungen Mann verwandelt, und der wird wieder zum Tier, wenn ihn jemals ein Mädchen küsst. Da erblüht seine Liebe zur Prinzessin, die nicht versteht, warum der Bär – Mensch flieht. Auf ihrer dramatischen Jagd vor- und umeinander taucht ein altes Ehepaar auf, das sich liebt wie am ersten Tag.
Zwei Menschen finden sich, die seit Jahrzehnten aufeinander warteten, und der Bär bleibt schließlich ein Mensch trotz Kuss.Wunder über Wunder. Eins der schönsten Liebesmärchen für Kinder und Erwachsene.

Spieler: das Ensemble der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt

Bildergalerie

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VerRat mir Meer (C.W.Olafson & mysterymessage)

eine Produktion von mystery message Gotha

Premiere im September 2007

Filmausschnitte…

Eine Farce über Gerüchte, menschliche Abgründe und Meinungsmache Mia M., Clodo S., Lissi K. und Natascha L. sind vorgeladen. Sie werden an einen eigenartigen Ort gebeten – einge-schlossen und der Willkür eines „Beamten“ ausgesetzt. Dabei ständig unter Beobachtung der Journalistin Sandy R. Ihnen allen wird vorgeworfen, einen Freund namens Arne P. auf dem Gewissen zu haben. Nur wer von ihnen ist der Täter? Es beginnt ein Katz- und Mausspiel von Deutungen und Anschuldigungen, welches die Beschuldigten wechselnd in ein anderes Licht rückt! Sie müssen erleben, wie während ihrer „Gefangenschaft“ Indizien und Gerüchte zum Hirngespinst über ein Verbrechen zusammengesetzt, wie ihre Biografien ausgebreitet und vermischt werden, sich verdrehen und durch die Interpretationslust der anwesenden Justiz und Presse entarten. Und sie reagieren auf ihre individuelle Art und Weise – verwirrt, aggressiv, komisch, tragisch, bissig und rebellisch. Bis die große Seifenblase platzt!

Als Ausgangsbasis für die Bearbeitung des Stoffes von VerRat mir Meer dient die Thematik „Verletzlich-sein & Verletzbarkeiten“ im Leben junger Menschen in unserer Gesellschaft und in unserem Land. Dabei wurde das Stück u.a. inspiriert durch Bölls „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ und Sartres „Geschlossene Gesellschaft“, durch Klaus Lages „Du hast n Freund in mir“ und dem „Nowhere Man“ der Beatles.

Spieler: Ensemble von mystery message Gotha

weitere Infos auf www.mystery-message.de

Bildergalerie

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